Das schreibt die RHEINPFALZ ...

... über das Stabochsprungmeeting vom 02.August 2011 auf dem Obertorplatz.

Hier in voller Größe:

"König Otto" Nachbericht Sportteil (03.08.)

"Spitzensport auf Obertorplatz" Nachbericht Stadt Landau (03.08.)

"120 Palletten für Ottos Marktplatz" Nachbericht Regionalsport (04.08.)

 

RP - Sport 03.08.11RP - Stadt Landau 03.08.11RP - Regionalsport 04.08.11

Björn Otto gewinnt auf dem Obertorplatz

Sieger des Meetings auf dem Obertorplatz wurde Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) mit übersprungenen 5,80m im Stechen (zuvor 5,72m) vor Vereinskollege Karsten Dilla (5,72m) und dem US-Amerikaner Jeremy Scott.

Hier das komplette Wettkampfprotokoll: Ergebnisliste Landau 02.08.2011

... und noch ein Link zum Nachbericht: www.leichtathletik.de/index.php

 

Vorbericht aus dem Pfalz-Echo

inkl. eines Interviews mit TV-Ehrenmitglied Nicole Humbert:

Vorbericht Pfalz-Echo vom 01.08.2011

 

15 Stabartisten auf dem Obertorplatz

Leichtathletik: Morgen Stabhochsprung-Meeting

Der Ansturm von Spitzenathleten auf das Landauer Stabhochsprungmeeting reißt nicht ab. 15 Stabartisten aus acht Nationen, werden sich am morgigen Dienstagabend auf dem Obertorplatz ihr Stelldichein geben. Das Hauptprogramm beginnt um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Normalerweise müsste Veranstaltungs-Chef Jochen Wetter sagen: „Nein, stopp, es sind zu viele!” Aber für ihn sind sportliche Gründe ausschlaggebend; so musste er für den Italiener Giuseppe Gibilisco eine Ausnahme machen. „Zu ihm haben der Landauer Stabhochsprung und ich eine ganz besondere Beziehung”, betont Wetter. Der Weltmeister von Paris 2003 und Olympiadritte von Athen 2004 Giuseppe Gibilisco (Italien) fragte am späten Samstagabend an, ob er nicht noch teilnehmen könne in Landau.

Gibilisco sieht in Landau die letzte Möglichkeit, noch in das italienische Team für die Weltmeisterschaften in Daegu/Südkorea (27. August bis 4. September) zu springen. „Er sucht, wie viele andere Springer auch, endlich warme Witterungsbedingungen, um die geforderter Norm von 5,72 m des internationalen Leichtathletikverbandes zu springen. Und die Wetterprognose für Landau ist gut”, freut sich Jochen Wetter. Gibilisco hat eine persönliche Bestleistung von 5,90 m. Im vorigen Jahr sprang er 5,75 m. Er ist wieder zu seinem früheren Trainer Vitaly Petrov zurückgekehrt. „Es soll wieder bergauf gehen. Das wünschen wir ihm alle. Natürlich hat Peppe Gibilisco trotz der hohen Teilnehmerzahl sofort die Zusage erhalten”, so Wetter.

Die selben Gründe, die Gibilisco zum Start in Landau bewegten, führen auch Steven Lewis in die Südpfalz. Der mehrfache britische Meister und Silbermedaillengewinner der Commenwealth-Games im vorigen Jahr in New Dehli wird das Starterfeld auf dem Obertorplatz bereichern. Lewis hat eine persönliche Bestleistung von 5,75 m in der Halle und 5,71 m im Freien. Landau ist auch für ihn die letzte Möglichkeit, in das britische Team für die Weltmeisterschaften in Daegu zu springen. Lewis hofft in Landau auf einen schnellen Lauf auf der mobilen Stabhochsprung-Anlage von Marc Osenberg (Leichlingen), die vom Deutschen Leichtathletikverband und der IAAF anerkannt ist

Wie bereits beim Meeting in Jockgrim: Der griechische Stabhochspringer Konstaninos Filippidis ist gut drauf. Er sprang jetzt bei den nationalen Titelkämpfen griechischen Rekord mit 5,73 m. Auch er wird morgen Abend starten.

Ein ganz besonderer Wettkampf wird es für Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen): In Landau wird Otto seinen 500. Stabhochsprungwettkampf bestreiten. Er wird in Stabhochsprungkreisen „König Otto” genannt und er liebt besonders Stabhochsprungveranstaltungen die auf Plätzen in Städten stattfinden. Akribisch hat Otto vom Beginn seiner Stabhochsprungkarriere an Buch geführt. Seinen ersten Wettkampf bestritt er als 12-Jähriger Schüler am 24. Mai 1990 in Lüttich/ Belgien. Mit 2,30 m gewann er!

 

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom Montag, den 01.August 2011 (jwe/jpa)

 

Weltelite auf dem Landauer Obertorplatz

Stabhochsprung: Jubiläums-Premiere am Dienstag, 02.August

Gerade erst hat das Jockgrimer Stabhochsprung-Meeting die Massen in seinen Bann gezogen, da lädt der Turnverein im ASV Landau zu seinem Springen auf dem Landauer Obertorplatz. 13 Herren der Weltelite wollen am Dienstag ab 17.30 Uhr um den Sieg und den Meeting-Rekord springen.

Kölner Dom, Sony-Center Berlin, Brandenburger Tor - die Liste der imposanten Kulissen, vor denen die Stabhochspringer die Zuschauer begeisterten, ist lang. Der Landauer Turnverein war es, der diesen Trend in Gang brachte. Schon 1986 wagten es die Landauer, die Springer außerhalb der Stadien antreten zu lassen.

Nach einer elfjährigen Pause ist es nun wieder soweit. Der Landauer Stabhochsprung-Trainer Jochen Wetter nutzte die Gunst der Stunde anlässlich des 150-jährigen Wiegenfestes des Turnvereins 1861 zur Wiederbelebung dieser Idee in der Südpfalz-Metropole.

Bei Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer fand er ein offenes Ohr, Sponsoren wurden schnell gefunden. Das ist auch nötig, denn Wetter beziffert die Mehrkosten, die ein Meeting außerhalb des Stadions verursacht, auf rund 6500 Euro. Startgelder für die Athleten sind hier nicht inbegriffen.

Da der Eintritt frei ist, fehlen auch diese Gelder im Budget, gibt Wetter zu bedenken. Dennoch hat er es geschafft, zahlreiche Weltklasse-Springer zu verpflichten. „Es wären noch mehr gekommen, aber das Budget war ausgereizt”, sagt der 70-Jährige, der als erster Frauen-Bundestrainer in die Geschichte des deutschen Stabhochsprungs einging.

Jerome Clavier ist einer der Springer. Der Franzose sprang vor drei Jahren in letzter Sekunde auf den Olympia-Zug nach Peking auf und hat eine persönliche Bestleitung von 5,70 Metern zu Buche stehen. Noch höher hinaus ging es mal bei Björn Otto (TSV Bayer Uerdingen/Dormagen). Die 5,90 Meter sprang er 2007. Zuletzt war der 33-Jährige nicht in der Verfassung, die ihn damals zum Deutschen Meister machte.

Vereinskamerad Karsten Dilla ist mehr zuzutrauen, gewann er doch am Mittwoch in Jockgrim mit 5,72 Metern. Doch auch er muss die internationale Konkurrenz fürchten. Jeremy Scott (USA) ist mit 2,02 Metern nicht nur körperlich ein Riese, er zeigte in Jockgrim, wo er Dritter wurde, dass er schwer zu schlagen ist.

„Der Junge ist gut drauf. Der wird überraschen. Nicht nur in Landau, schon heute wird er gut springen”, das sagte Wetter kurz vor Beginn des Springens in Jockgrim über den Griechen Konstandinos Filippidis - und behielt fürs Erste recht. Der Grieche sprang ebenfalls 5,72 Meter.

Rund 1000 Zuschauer können am Obertorplatz zuschauen, so Wetters Einschätzung. Ab 14 Uhr springen Nachwuchsathleten der Region.

 

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom Samstag, den 30.07.2011 (mame)

 

Der Riese unter den Stabhochspringern

Mit Jeremy Scott (USA) konnte der Turnverein 1861 eine spektakuläre Zusage für das internationale Stabhochsprung-Meeting am 2. August auf dem Obertorplatz in Landau gewinnen. Sein Manager Jeff Hartwig, ehemaliger Sechs-Meter-Springer, gab seine feste Zusage.

Jeremy Scott wurde in diesem Jahr US-Vizemeister und hat eine persönliche Bestmarke von 5,82 m. Er nahm 2009 an den Weltmeisterschaften in Berlin teil. Scott ist mit 2,06 m Körperhöhe der größte Weltklasseathlet im Stabhochsprung. (jwe)

Jeremy Scott

Ob Jeremy Scott auch auf dem Obertorplatz jubeln kann?

 

Das Programmhaft ...

... zum Stabhochsprungmeeting am Dienstag, den 02.August 2011 auf dem Obertorplatz ist fertig!  Hier die PDF-Datei als Download (12 Seiten - 4,8 MB): Programmheft Stabhochsprungmeeting 02.08.2011

 

Stabhochspringen mitten in der City

Am 2. August wird auf dem Obertorplatz erstmals ein internationales Stabhochsprung-Meeting stattfinden. Aus Anlass seines 150. Wiegenfestes hält der Turnverein 1861 im ASV Landau Rückblick auf den Stabhochsprung in Landau. Schließlich wird ein Großteil der Zuschauer – geschweige denn der Athleten – das Licht der Welt noch erblickt haben, als zum 125. Vereinsgeburtstag das erste Landauer Meeting stattfand. Die Höhenjäger griffen erstmals 1986 auf dem Rathausplatz zu ihren Stäben.

Damit begann die Erfolgsgeschichte des Stabhochspringens in Landau. Es folgten weitere Veranstaltungen dieser Art in der Innenstadt, im Stadion und in der Rundsporthalle. Es wurden Landesrekorde, Europarekorde und Weltrekorde aufgestellt. Landauer Stabhochspringer fanden und finden national und international bis heute große Beachtung. Im Laufe der Jahre trainierten viele nationale und internationale Spitzenathleten auf Landauer Sportanlagen.

Landau ist verglichen mit Metropolen in Europa, ein Provinzstädtchen. Doch war der Turnverein 1861 einer der ersten Vereine, der es wagte, mit dem Stabhochsprung in die Innenstadt zu gehen. Weitere Wettkämpfe vor spektakuläre Kulisse folgten: Springen vor dem Domplatz in Köln und vor dem Aachener Dom. Springen im Berliner Sony-Center und vor dem Brandenburger Dom – um einige zu nennen.

Auch in 2011 – zum 150jährigen Jubiläum – ist es dem Turnverein 1861 gelungen, bereits jetzt ein erlesenes Teilnehmerfeld für das Meeting auf dem Obertorplatz auf die Beine zu stellen. Natürlich wird sich bis zum Veranstaltungstag ohne weiteres noch einiges ändern. Aber drei Athleten stechen momentan besonders hervor: Jerome Clavier (Frankreich), der Hallen-Vize-Europameister 2011 von Paris. Clavier steht mit einer Bestleistung von 5,85 m zu Buche. Aus Griechenland konnte Konstandinos Filippidis, mit einem Hausrekord von 5,75 m verpflichtet werden. Filippidis sprang bereits beim Landauer Hallenmeeting 2011. Ein zweifacher Olympiateilnehmer und der Silbermedaillengewinner der Asienspiele 2010 kommt aus Südkorea: Yoo Suk Kim.
 

Das Veranstaltungsplakat

Plakat Stabhoch 02.08.2011

Abteilungsleiter